Gemischte Grammatikübung (DSH-Stil): “Wilde Gesellen”

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Wilde Gesellen
Bearbeiten Sie die Aufgaben.

1. Setzen Sie den Aktivsatz ins Passiv oder umgekehrt.
Beispiel: Monokulturen zerstören den Lebensraum der wilden Tiere.
-> Der Lebensraum der wilden Tiere wird durch Monokulturen zerstört.

a.) Man darf Wildtiere, denen man begegnet, nicht füttern oder anfassen.

b.) Der Mensch schafft den Wildtieren in den Städten fast ideale Überlebensbedingungen.

c.) Neue Straßen und Eisenbahnstrecken verkleinern das für die Nahrungssuche zur Verfügung stehende Gebiet.


2. Verbalisieren bzw. nominalisieren Sie die hervorgehobenen Satzteile.
Beispiel: Wegen des besseren Nahrungsangebots ziehen viele Wildtiere in die Städte.
-> Weil das Nahrungsangebot besser ist, ziehen viele Wildtiere in die Städte.

a.) Die Städte dehnen sich immer weiter aus, sodass manche Tiere ihren ländlichen Lebensraum vollständig verlieren.

b.) Seitdem die ersten Waschbären in der 1930er Jahren in Europa angekommen sind, haben sie sich kräftig vermehrt.

c.) Trotz des begrenzten Lebensraums in den Städten, zieht es auf Grund des besseren Nahrungsangebots immer mehr wilde Tiere in die Nähe der Menschen.

d.) Biologen prognostizieren langfristig die Entstehung neuer Arten, die sich auf das Leben in der Stadt spezialisiert haben.

e.) Die Industrialisierung und die Intensivierung der Landwirtschaft führten zur Zerstörung der Lebensräume zahlreicher Tier- und Pflanzenarten.

3. Formen Sie das erweiterte Attribut in einen Relativsatz um oder umgekehrt.
Beispiel: Durch Wildtiere drohende Gesundheitsrisiken sind überschaubar.
-> Gesundheitsrisiken, die durch Wildtiere drohen, sind überschaubar.

a.) Von Menschen achtlos weggeworfene Speisereste stellen für tierische Feinschmecker wahre Delikatessen dar.

b.) Die Waschbären, die eigentlich aus Nordamerika stammen, sind vielerorts zu einer echten Plage geworden.

c.) In den immer dichter bebauten Innenstädten ist das Klima wärmer und trockener als in der freien Natur.

4. Ersetzen Sie die Konstruktion mit lassen durch ein Modalverb.
Beispiel: Diese Entwicklung lässt sich nicht steuern.
-> Diese Entwicklung kann nicht gesteuert werden.

a.) In innerstädtischen Parks und Grünanlagen lassen sich immer mehr Kaninchen, Marder, Füchse, Waschbären und Wildschweine beobachten.

b.) Völlig gefahrlos lässt es sich für Wildtiere auch in der Stadt nicht leben.

5. Ersetzen Sie die Funktionsverbgefüge durch ein einfaches Verb oder Adjektiv und ergänzen sie den Satz so, dass er grammatisch richtig ist.
Beispiel: Wildtiere sind dazu in der Lage sich dem städtischen Lebensraum anzupassen.
-> Wildtiere können sich dem städtischen Lebensraum anpassen.

a.) Die Sicherung von Grundstücken oder Gebäuden gegen Schäden durch Wildtiere liegt in der Verantwortung der Eigentümer.

b.) Nur in besonderen Ausnahmefällen kommen in der Stadt Jäger zum Einsatz, um wilde Tier abzuschießen.

6. Setzen Sie die Aussagen des Wissenschaftlers in die indirekte Rede.

Ein Wissenschaftler aus Berlin erklärt:

Manche Menschen fürchten sich vor Krankheiten, die durch wilde Tiere übertragen werden können. Besonders gefürchtet ist der Fuchsbandwurm. Eine Infektion mit diesem Parasiten verlief in früheren Zeiten bei Menschen oft tödlich. Die Infektionszahlen steigen in ganz Deutschland an. Allerdings ist die Bevölkerung im ländlichen Raum stärker betroffen. In Berlin gab es seit mehr als 10 Jahren keinen Nachweis des Erregers mehr. Wir wissen nicht, worauf das zurückzuführen ist. Möglicherweise liegt es daran, dass die Berliner Füchse wenig Mäuse fressen, denn diese fungieren als wichtige Zwischenwirte für den Bandwurm. In den ländlichen Regionen Brandenburgs sieht die Situation ganz anders aus.

Ein Wissenschaftler aus Berlin erklärt, manche Menschen würden sich vor Krankheiten fürchten, …

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