Der regelmäßige Plural

E-Book-Paket Deutsche Grammatik 2.0 zum Sonderpreis [hier klicken]

Die Bildung des Plurals im Deutschen ist normalerweise unregelmäßig. Einige deutsche Nomen mit bestimmten Suffixen bilden aber einen regelmäßigen Plural.

Deutsche Nomen

Pluralendung -(e)n

Beispiele: folgenden Suffixe haben den Pluraltyp 1/Endung (e)n
-ei: die Bäckerei – die Bäckereien
-in: (nur bei Personen) die Lehrerin – die Lehrerinnen
-heit: die Freiheit – die Freiheiten
-keit: die Eitelkeit – die Eitelkeiten
-schaft: die Mannschaft – die Mannschaften
-ung: die Zeitung – die Zeitungen

Pluralendung -nen

Beispiel: Suffix -in (Weibliche Personenbezeichnungen) = Plural:-nen
-in: die Lehrerin – die Lehrerinnen


Pluralendung -e

Beispiele: folgenden Suffixe haben den Pluraltyp 2/Endung –e
-ig: der König – die Könige
-ich: der Teppich – die Teppiche
-ling: der Feigling – die Feiglinge
-nis: die Kenntnis – die Kenntnisse
-sal: das Schicksal – die Schicksale

Keine Pluralendung

Beispiele: folgenden Suffixe haben den Pluraltyp 5/keine Endung
-chen: das Mädchen – die Mädchen
-lein: das Tischlein – die Tischlein

Fremdwörter

Auch einige Fremdwörter mit bestimmten Suffixen bilden den Plural regelmäßig.

Pluralendung -(e)n

Beispiele: folgenden Suffixe haben den Pluraltyp 1/Endung (e)n
-(t)ät: die Universität – die Universitäten
-(i)on: die Nation – die Nationen
-ik: die Kritik – die Kritiken
-ie: die Theorie – die Theorien

maskuline Nomen

Außerdem folgende maskuline Nomen, die männliche Personen bezeichnen:

Beispiele:
-and: der Doktorand – die Doktoranden
-ant: der Praktikant – die Praktikanten
-at: der Kandidat – die Kandidaten
-ent: der Absolvent – die Absolventen
-et: der Athlet – die Athleten
-ist: der Jurist – die Juristen
-oge: der Pädagoge – die Pädagogen
-nom: der Ökonom – die Okönomen
-or: der Doktor – die Doktoren
-soph: der Philosoph – die Philosophen

Diese Substantive gehören zur n-Deklination.

Zurück zum Kapitel: Das Substantiv (das Nomen)
Zum Inhaltsverzeichnis – Deutsche Grammatik 2.0