Die Umschreibungen der Bedeutung der Modalverben

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Die Bedeutungsvarianten der Modalverben werden normalerweise mit bestimmten lexikalischen Umschreibungen erklärt.

Zum Beispiel bedeutet dürfen eine „Erlaubnis“. Zusätzlich werden weitere Wörter und Ausdrücke genannt, die diesen Umschreibungen entsprechen. Zum Beispiel: „erlauben“, „erlaubt sein“, „genehmigen“, „gestattet sein“, „befugt sein“, etc.

Einige Beispiele für die wichtigsten Bedeutungen der (objektiv gebrauchten) Modalverben und ihre Umschreibungen:

können:
Fähigkeit: fähig sein, die Fähigkeit haben, in der Lage sein, imstande sein, vermögen
Möglichkeit: möglich sein, die Möglichkeit besteht
Erlaubnis: erlaubt sein, erlauben, die Erlaubnis haben, die Erlaubnis geben
formelle Erlaubnis: genehmigen, die Genehmigung haben, gestatten, gestattet sein
gesetzliche Erlaubnis, Recht: befugt sein, die Befugnis haben, die Bewilligung haben

wollen:
Wunsch: wünschen, den Wunsch haben, Lust haben, den (festen) Willen haben, gelüsten
Plan, Absicht: beabsichtigen, vorhaben, die Intention haben

dürfen:
Erlaubnis: erlaubt sein, erlauben, die Erlaubnis haben, die Erlaubnis geben, genehmigen, die Genehmigung haben, gestatten, gestattet sein,
formelle Erlaubnis: genehmigen, die Genehmigung haben, gestatten, gestattet sein
gesetzliche Erlaubnis, Recht: befugt sein, die Befugnis haben, die Bewilligung haben

müssen:
objektive Pflicht: bestehen auf
subjektiv empfundene Pflicht: sich gezwungen sehen, gezwungen sein
moralische Pflicht: verpflichtet sein, die Pflicht haben
gesetzliche Pflicht: vorgeschrieben sein
Notwendigkeit: notwendig sein, nötig sein, erforderlich sein, unumgänglich sein

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sollen:
Empfehlung, Rat: ratsam sein, empfehlenswert sein, es wäre gut/besser, raten, empfehlen
moralische Pflicht: verpflichtet sein, die Pflicht haben
Aufgabe/Auftrag: den/einen Auftrag haben, beauftragt sein, die Aufgabe haben
direkte Aufforderung: auffordern, (Imperativ), aufgefordert sein

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